regionaler gehtʼs nicht

Keine fünf Minuten beträgt der Fahrtweg der Milch bis in unsere Backstube. Denn die bekommen wir vom Bauernhof Helfrich aus Poppenhausen.

Der Hof ist noch ein waschechter Familienbetrieb. Der 31-Jährige Jungbauer Max Helfrich führt den Hof mit seinem Vater Bernhard. Gemeinsam kümmern sie sich um gut 80 Milchkühe und zahlreiche weitere Tiere, die auf dem 100-Hektar-Hof ihre Heimat haben. Anfang des Jahres 2019 investierten die Landwirte in eine Pasteurisierungs-Anlage, die es möglich macht, die Milch zum Teil selbstständig zu vermarkten und nicht nur von der Lieferung an die Molkerei abhängig zu sein. Denn nur so ist es noch möglich, einen Preis für die Milch zu erzielen, der die Existenz der Bauern mittelfristig sichert.

In der Backstube in Poppenhausen wird die Milch in verschiedenen Produkten verarbeitet, zum Beispiel im Milchhörnchen und Milchbrötchen oder Rosinenbrötchen. Aber auch in Füllungen und Cremes kommt die Poppenhäuser Milch zum Einsatz. „Zunächst einmal freuen wir uns, dass wir ein derart regionales Produkt einsetzen können“, sagt Geschäftsführer Bernd Pappert. Aber Regionalität sei kein Mittel zum Zweck. „Die Milch liefert uns einen ganz besonderen Geschmack.“

Übrigens: Am Hof in Remerz gibt es eine Milchtankstelle. Hier können sich Kunden ihre Milch direkt zapfen und mit nach Hause nehmen.

 

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