Mit „Opa Wilhelm“ etwas Gutes tun: Spende an mehrere Organisationen

Brot backen und Gutes tun: Beides tun wir von der Bäckerei Pappert. Denn für jedes verkaufte „der Wilhelm“ führen wir 15 Cent ab und spenden das Geld an karitative Organisationen. Jetzt überreichten die beiden Geschäftsführer Bernd Pappert und Manfred Klüber Schecks im Gesamtwert von 14.500 Euro an mehrere Einrichtungen.

„Wir Unternehmer haben eine soziale Verantwortung“, betonen Pappert und Klüber. Auch deshalb haben wir schon seit Jahren mehrere Patenschaften bei der Hilfsorganisation Plan für Kinder in Sri Lanka übernommen. „Doch wir wollen natürlich auch der Region etwas zurückgeben, hier gibt es viele unterstützenswerte Organisationen“, sagt Pappert.

Enge Verbindung zu Perspektiva

Den größten Scheck erhielt Perspektiva aus Fulda. Mit der gemeinnützigen GmbH, die Jugendliche mit Handicap in den Beruf bringen will, verbindet Pappert eine lange Partnerschaft. Wir sind einer der Gesellschafter und haben dank Perpektiva bereits mehrere tolle Mitarbeiter gewonnen. Mit den 10.000 Euro soll nun die berufliche Orientierung von jungen Flüchtlingen gefördert werden. Perspektiva-Geschäftsführer Michael Becker war bei der Spendenübergabe überwältigt: „Das ist eine unglaubliche Summe. Sie wissen gar nicht, was wir dadurch für Möglichkeiten haben.“ Aktuell kümmern sich Becker und seine Mitstreiter um ca. 120 junge Flüchtlinge. „Für uns wäre es toll, wenn wir zeigen können, dass Integration funktioniert“, hofft Becker auf „Mutmacher“. Die Spende könne auf dem Weg dahin ein wesentlicher Baustein sein.

Mit 1500 Euro unterstützt Pappert das Projekt „Ein behindertengerechtes Auto für Emilia“ – für ein fünf Jahre altes Mädchen aus der Rhön, das an Epilepsie Typ 17 erkrankt ist. Auch hier gibt es eine enge Verbindung zu Pappert. Denn die Schwester von Emilia, Marilyn Abe, absolvierte ihre kaufmännische Ausbildung bei uns und arbeitet seit Sommer im Service Center. Aktuell plant die Familie ein Auto anzuschaffen, das die Fahrten zu Ärzten oder ähnlichem erleichtern soll. „Wir hoffen, der Familie etwas helfen zu können“, sagt Klüber.

Weitere Schecks in Höhe von je 1500 Euro gingen an die Hospizgruppen der Malteser in Schweinfurt sowie in Bad Brückenau und Hammelburg, wo die Bäckerei mehrere Fachgeschäfte betreibt. „Die Arbeit von Hospizgruppen ist wichtig – gerade weil der Tod ja noch immer ein Tabuthema ist“, sagt Bernd Pappert über das ehrenamtliche Engagement. Sein Opa Wilhelm hatte die Bäckerei 1928 in Poppenhausen gegründet und einst die Rezeptur für das Brot entwickelte, das heute seinen Namen trägt – und durch das Gutes getan wird.